Montag, 28. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Uncle Paul's & Lions Head
Am Samstag hatten wir mal wieder super Wetter, was wir zu einem Ausflug auf den „Lions Head“ - einem der Hausberge von Kapstadt - genutzt haben. Auf dem ca. 1 ½ stündigen Weg nach oben hat man eine traumhafte Aussicht auf die Stadt und die dazugehörigen Strände. Wieder unten angekommen, gab es zur Belohnung erst mal ein Eis. Nach dem Abendessen ging es dann ins „31“, dem Club im 31-igsten Stockwerk des „ABSA-Buildings“ im Geschäftszentrum Kapstadts.
Am Sonntag haben wir es ruhig angehen lassen und waren am Strand frühstücken und haben das gute Wetter ausgenutzt. Leider ist morgen schon wieder Montag und bei Christian hält sich die Vorfreude auf die Arbeit in Grenzen, da ihn die südafrikanische Arbeitsweise und ihr Verständnis von Effizienz manchmal in den Wahnsinn treiben. Bei Bentje wird es ab Montag auch etwas hektisch, da „Buckets of Love“ , die Weihnachtskampagne ihrer NGO, in die heiße Phase geht. Das bedeutet, dass insgesamt ca. 8.000 Eimer voll Lebensmittel von Schulkindern gepackt werden, die beaufsichtigt werden müssen.
Sonntag, 20. November 2011
Vuvuzelas und eine Menge Sonne
Diese Woche ist unser Besuch aus Deutschland angekommen. Zum Einstieg haben wir ihnen die Waterfront gezeigt und einem unserer Lieblingsrestaurants (Buena Vista Social Café) essen. Mittwochs war das letzte Meeting des Rotaract Clubs in diesem Jahr und zu diesem feierlichen Anlass wurde natürlich ein Braai veranstaltet und so wurde es ein geselliger Abend.
Samstag war der heißeste Tag bisher hier (34° C), aber davon haben wir uns natürlich nicht abhalten lassen und haben zusammen mit den drei Anderen ein volles „Touri-Programm“ absolviert. Morgens stand ein Frühstück auf dem Old Biscuit Mill auf dem Programm. Danach ging es dann auf die Fähre nach Robben Island, wo Gott sei Dank ein kühles Lüftchen wehte. Auf der ca. 12 km von Kapstadts Küste entfernten Insel konnten wir die verschiedenen Gebäude sehen, die die bis ins 17. Jh. zurückreichende Geschichte der Insel dokumentieren. Bekannt wurde die Insel vor allem als Gefängnis für politische Gefangene während der Apartheid, wo auch Nelson Mandela zu den Gefangenen zählte. Daher ist die Insel heute nicht nur ein Weltkulturerbe, sondern hat für viele schwarze Südafrikaner eine besondere emotionale Bedeutung. Heute leben und arbeiten dort ehemalige politische Gefangene und Wärter gemeinsam und führen Besucher durch die Zellen. Der Besuch auf Robben Island hat nochmal auf eindrucksvolle Weise deutlich gemacht, dass die Spuren der Apartheid für viele (weiße wie schwarze) Südafrikaner noch lange nicht verblasst sind.
Diesen spannenden aber auch anstrengenden Tag haben wir dann beim Sonnenuntergang und Picknick auf dem Signal Hill ausklingen lassen. Nächste Woche steht dann die Premiere von Uncle Pauls, den Weihnachtsshows des Rotaract Clubs, an und wir sind gespannt zu sehen, ob auch wirklich alles klappt.
Montag, 14. November 2011
De Hoop National Park
Dienstag, 8. November 2011
Zwischen zwei Welten
Diesen Samstag haben wir zunächst dem Rotaract Club geholfen Süßigkeiten einzupacken. Sie veranstalten vor Weihnachten an mehreren Tagen eine Weihnachtsshow für Kinder zu der insgesamt ca. 2600 Kinder kommen – und so viele Tütchen mit Süßigkeiten müssen auch gepackt werden. Das ist schon sehr beeindruckend, was die hier auf die Beine stellen.
Anschließend waren wir beim Schulfest der deutschen Schule Kapstadt, die traumhaft am Hang des Signal Hill gelegen ist. Dort gab´s typisch für ein Schulfest Attraktionen für Kinder, selbstgebackene Plätzen, Christstollen und und und…Wir haben dort noch eine andere deutsche Praktikantin getroffen und den Nachmittag bei Kassler und Sauerkraut verbracht. Natürlich gab´s auch eine Band, die im Bierzelt deutsche Schlager spielte.
Zurück zu Hause in der anderen, hauptsächlich weißen Welt haben wir uns zuerst etwas ausgeruht und sind dann abends noch mit Freunden in Camps Bay, dem beliebtesten Strand Kapstadts, essen gegangen, denn es war endlich mal wieder warm und sonnig. Von dem Restaurant aus hatte man einen wunderschönen Blick über die Bucht und konnte den Sonnenuntergang genießen.
Mittwoch, 2. November 2011
Aquila Game Reserve
Aufgrund der nicht so viel versprechenden Wettervorhersage haben wir es dieses Wochenende etwas ruhiger angehen lassen. Am Samstagmorgen hatten wir vor den Rotaract Club Wynberg beim „Organ Donor Walk“ zu unterstützen. Dieser wurde aber wegen Regens abgesagt und so gingen wir kurzentschlossen mit den Rotaractern frühstücken. Nachmittags wurde es dann doch noch sonnig und wir haben auf der Terrace relaxt bis die zwei Hunde unserer Vermieterin verschwunden sind. Das war natürlich ein großes Drama und alle haben suchen geholfen und schließlich sind sie ein paar Stunden später vom Nachbarsjungen gefunden worden. Abends waren wir dann noch mit ein paar anderen Deutschen in einem Pub in der Longstreet. Dieser Pub hätte aber auch überall anders auf der Welt sein können und man hat mal wieder nicht gemerkt, dass man sich in Afrika befindet.
Montagmorgen sind wir dann zu einer zweitägigen Safari in der Karoo aufgebrochen. Das private Game Reserve liegt etwa zwei Autostunden Richtung Nordosten von Kapstadt. Auf dem Weg dorthin fährt man zunchst durch eine fruchtbare Hügellandschaft in der Wein und Obst angebaut wird und später wird die Vegetation karger, denn die Karoo ist eine Halbwüste. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Fynbosch und kleinen Büschen. Eine weitere Attraktion waren die „Baboons“ (=Bärenpaviane), die auf dem Weg an/ auf der Straße saßen. Bärenpaviane sind die größten Paviane und davon gibt es hier ziemlich viele. Sie sehen eigentlich ganz niedlich aus, sind aber wohl sehr intelligent und gefährlich, wenn man sich falsch verhält und sie z.B. füttert.
Kurz vor dem Game Reserve haben wir eine Vogelstraußenfarm besucht. Sträuße werden in Südafrika hauptsächlich wegen ihres Fleischs, das für Burger, Biltong (= getrocknete Würste) und sonstiges verwendet wird, gezüchtet. Und natürlich für Touristen! Ein Straußenei ist so viel wie 42 Hühnereier und die Eier werden 42 Tage lang gebrütet. Sträuße sind die zweitschnellsten Tiere (nach dem Gepard) und laufen bis zu 80 km schnell und wenn man will kann man sie reiten. Bentje hat sich lieber nur drauf gesetzt.
Am Dienstag konnten wir beim Frühstück Elefanten am Wasserloch beobachten, nachdem beim Aufstehen fast über den Büffel vor unserer Haustür gefallen sind (ok- ein Zaun war schon noch dazwischen). Im Anschluss machten wir dann eine Safari zu Pferd. Glücklicherweise kannten die Pferde den Weg schon und so war es auch für uns Anfänger eine tolle Erfahrung. Danach ging´s auch schon wieder zurück nach Kapstadt…
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